• Daniel Bunsen

Suizidprävention in Frankfurt am Main: Ablaufschema von FRANS

FRANS, das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention, leistet zusammen mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und zahlreichen weiteren Angebotsträgern lokale Suizidprävention. Speziell für Kinder- und Jugendlichensuizidalität ist dabei der Arbeitskreis FRANS-Junior zuständig.


Von diesem Arbeitskreis wurde zuletzt auch das "Ablaufschema: Hilfen im Umgang mit suizidalen Menschen" (mit Stand vom 1. Januar 2021) erarbeitet, das einen Überblick über die unterschiedlichen lokal bestehenden Präventionsangebote und Anlaufstellen schafft. Das in Form einer Broschüre veröffentlichte Schema sortiert die Handlungsalternativen nach unterschiedlichen Verdachtsgraden der Suizidalität und stellt die Optionen in übersichtlichen (Eskalations-)Kaskaden dar. Insbesondere zeigt das Schema die Vielzahl und das Spektrum von Akteuren der Frankfurter Suizidprävention auf. Die wichtigsten Telefonnummern sind bei den jeweiligen Anlaufstellen vermerkt, sodass das Ablaufschema auch seinen schnellen Einsatz ermöglicht.


Das Ablaufschema soll etwa in Lehrerzimmern und an vergleichbaren Orten sichtbar angebracht werden, damit vor allen Dingen die Bezugspersonen der Minderjährigen eine ihrer Einschätzung nach angemessene Präventionsmaßnahme ergreifen oder einleiten können.


Die Broschüre sagt dazu: "Eines der Ziele von FRANS ist die Verbesserung des Zugangs von suizidalen Personen zu Hilfsangeboten. Das folgend dargestellte Ablaufschema soll eine einfache und anschauliche Arbeitshilfe für diejenigen sein, die in ihrem Arbeitsalltag mit suizidalen Menschen in Kontakt kommen. Allen anderen bietet es grundsätzliche Information über die Abläufe bei suizidalen Krisen."

Das Schema kann unter frans-hilft.de/downloads heruntergeladen werden. Bei weitergehenden Fragen zum Ablaufschema ist auf FRANS zu verweisen.