ÜBER DEN VEREIN

 

Wir sind Psychosozialbildung e.V., ein im Juni 2020 gegründeter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Frankfurt am Main, der sich für Forschung, Information und Aufklärung im Bereich der psychosozialen Bildung einsetzt. Wir betreiben Fundraising, leisten Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit und fördern Forschung und Praxis.

 

 

PSYCHOSOZIALE BILDUNG UND GESUNDHEIT

 

Psychosoziale Bildung ist ein Querschnitt aus einem breiten Spektrum und umfasst daher zahlreiche Thematiken aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Im weitesten Sinne meint psychosoziale Bildung den Erwerb von individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten, die zur Bewältigung verschiedener Lebensphasen in verschiedenen Lebensbereichen – auch in sozialen Kontexten – beitragen und befähigen.

 

Gesundheit wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO als ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens definiert. Psychosoziale Gesundheit bildet dementsprechend einen Teil dieser Gesundheit, der sich umschreiben lässt mit dem gesundheitlichen Zustand, der es dem Individuum erlaubt, einem normalen Maß an Belastung im alltäglichen Leben standzuhalten, produktiv zu sein und zur Gesellschaft beizutragen [1].

 

Überschneidungen bestehen zur Resilienz, welche die „psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“ meint [2]. Psychosoziale Gesundheit ist der weitere Begriff, der neben vielen anderen Komponenten auch die Resilienz umfasst.

 

Die Vermittlung von psychosozialer Bildung stellt eine generalpräventive Maßnahme dar, denn eine vorhandene psychische Gesundheit senkt die Risiken für das Auftreten zahlreicher Erkrankungen.

 

 

FOKUS AUF KINDER UND JUGENDLICHE

 

Für uns steht die psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen besonders im Vordergrund. Gerade diese Altersgruppe kann von der Vermittlung von Lebensbewältigungsfähigkeiten und Selbstkompetenzen lebenslang und in facettenreicher Weise profitieren. Die Altersgruppe bietet aus pädagogischer und psychologischer Sicht die auf der Hand liegende Chance, dass früh vermittelte psychosoziale Kenntnisse sich positiv auf die Bewältigung der Vielzahl an möglichen Herausforderungen, Konflikten und Lebenssituationen auswirken, die bereits Kindheit und Jugend bereithalten [3].

 

Veränderungen und Verbesserungen der Lebenswirklichkeiten von Kindern sind direkte Investitionen in eine Gesellschaft, deren Mitglieder sich selbst und sich untereinander gut behandeln. Ein ressourcenorientierter Umgang mit sich selbst und anderen wappnet Kinder für das Leben und fördert gesunde und nachhaltige Leistungsfähigkeit.

 

Unser Ziel ist deswegen die Schaffung derjenigen Voraussetzungen, die sicherstellen, dass Kinder flächendeckend und nicht nur ganz zufällig psychosoziale Bildung erhalten. Eine Verankerung in den Lehrplänen der Länder – in irgendeiner Form – wäre die hierfür wünschenswerte „große Lösung“, die dem Anliegen einen für dieses prädestinierten und somit seiner Wichtigkeit entsprechenden Raum in der Schule schaffen würde.

 

[1] https://www.gesundheit.gv.at/leben/lebenswelt/schule/schulpsychologie/psychosoziale-gesundheit mit Verweis auf die Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO.

[2] Grundschule macht stark! Resilienzförderung in der Grundschule, Arbeitspapier der Baden-Württemberg Stiftung – Gesellschaft und Kultur Nr. 9, 2015, S. 11 mit Verweis auf Wustmann, 2004, S. 18.

[3] Die Wirksamkeit von Maßnahmen in der frühkindlichen Bildung ist bereits erforscht und belegt worden, etwa für den Bereich des Sozial-emotionalen Lernens, siehe Cefai, C.; Bartolo P. A.; Cavioni. V; Downes, P.; Strengthening Social and Emotional Education as a core curricular area across the EU. A review of the international evidence, NESET II report, Luxembourg: Publications Office of the European Union, 2017, doi: 10.2766/543250, S. 5. Siehe auch dort zu den Vorteilen, die durch sozial-emotionales Lernen begünstigt werden.

 

 

UNSER TEAM

 

  • Daniel Bunsen Rechtsanwalt  Vereinsvorstand

  • Paula Jorge Mateo Erziehungswissenschaftlerin (B.A.)  ausgebildete Kinder- und Jugendberaterin  Autorin für Psychosozialbildung e.V.

  • Charlotte Bunsen Psychotherapeutin

  • Michel Walz Arzt für Innere Medizin

  • Lara Ebner Studentin der Sozialen Arbeit (B.A.)  mit dem TRAINEE-Programm zur Kindergruppenleitung qualifiziert  Autorin für Psychosozialbildung e.V.

  • Evamarie Wagner Text-Autorin, Soziale Arbeit (B.A.)  Mental Health (M.Sc.)  Autorin für Psychosozialbildung e.V.

  • Viktoria Krauss Studentin der Psychologie (B.Sc.)  Autorin für Psychosozialbildung e.V.

 

Das Team ist sowohl mit Fachleuten der relevanten Disziplinen besetzt, als auch mit solchen aus Randbereichen oder fachfremden Berufen. Damit soll zum einen die fachliche Expertise sichergestellt und zum anderen gewährleistet sein, dass unterschiedliche Blickwinkel Eingang in unsere Arbeit finden.

 

 

VEREINSSATZUNG

 

Unsere Satzung verpflichtet uns zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, Förderung von Kunst und Kultur, Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, jeweils insoweit, als damit der Zweck der psychosozialen Bildung verfolgt wird. Unsere Satzung erfüllt zudem die Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts.

Zur vollständigen geltenden Satzung geht es hier (PDF).

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